Thomas Hübl auf der Jahrestagung des Integralen Forums 2010 in Berlin
Das Thema der Jahrestagung des Integralen Forums vom 18. bis 20. Juni 2010 in der Werkstatt der Kulturen lautete dieses Jahr „Aufklärung & Erleuchtung – Wissen und Weisheit für eine nachhaltige Welt“. Dabei ging es vor allem um die Versöhnung dieser beiden Pole, des Werdens und des Seins, des Relativen und des Absoluten in einer „integralen Umarmung“. Neben der Zen-Lehrerin Diane Hamilton und dem Rabbi Marc Gafni sowie Prof. Michael Zimmermann und dem Integralen Philosophen Ken Wilber (per Telefoninterview) war auch Thomas Hübl wie schon letztes Jahr als Referent geladen.
In Vorträgen, Workshops, Plenumsdiskussionen und World Cafe-Runden wurde der thematische Bogen gespannt: Wie sieht eine umfassende Wissenschaft aus, die die Bereiche der inneren Erfahrung, die Geisteswissenschaften, nicht marginalisiert, sondern auch spirituelle Erlebnisse als phänomenologische Daten mit einbezieht?
Thomas Hübl erkundete am Sonntag mit den Teilnehmern seines Workshops nach einer geleiteten Meditation, wie eine zeitgemäße Mystik, die sich mit der Wissenschaftlichkeit des gegenwärtigen Zeitalters auseinandersetzt, zugleich die zeitlose Weisheit radikal praktizieren kann. Er fragte: „Wie können wir den Kern der Mystik kultivieren, dabei eine nachhaltig wache Kultur schaffen und gleichsam der Evolution voll ihren Lauf lassen?“ Mit einem Toning ließ er die Tagung ausklingen.
Ein ausführlicher Rückblick von Dennis Wittrock ist hier zu lesen.
Jahrestagung des Integralen Forums 2009 in Bremen
Vom 1. bis 3. Mai fand in Bremen die diesjährige Tagung des Integralen Forums unter dem Motto Die integrale Vision leben - Sich selbst meistern und die Zukunft gestalten“ statt. Thomas war dort als Referent geladen.
Hier ein Auszug aus dem Tagungsbericht des IF:
"Der Sonntag begann erneut mit einem Angebot zu verschiedenen Morgenübungen, bevor dann Thomas Hübl zu einem Vortrag die Bühne betrat. Als ein sehr bekannter spiritueller Lehrer auf einer Tagung mit integralem Bezug eröffneten seine ebenso inspirierten wie inspirierenden Ausführungen den Tagungsteilnehmern die Möglichkeit Bezüge herzustellen, zwischen einer live vorgetragenen spirituellen Lehrtätigkeit und dem, was eine integrale (spirituelle) Landkarte an Orientierungen bieten kann. Dies wurde auch in der anschließenden lebhaften Diskussion deutlich.
Zum Abschluss der zweiten Integrationsrunde, die den inhaltlichen Abschluss der Tagung bildete, formulierten Lehrer der verschiedenen spirituellen Richtungen ihre 'Essentials': Tom Steininger aus der Tradition von Andrew Cohen und EnlightenNext, Sebastian Gronbach aus der anthroposohischen Schule, Thomas Hübl, Michael Habecker und John Dupuy. Eines der wesentlichen Stärken dieser Tagung war das Zusammenkommen dieser verschiedenen Richtungen und Menschen für ein gemeinsames Ziel: das Hervorbringen der nächsten Welle der Bewusstseinsentwicklung. Der Abschluss war zugleich ein Höhepunkt: Thomas führte mit uns ein 'Toning' durch, als eine Einstimmung und einen Ausklang.
Was sich in wenigen Worten 'von außen' beschreiben lässt war für die, die innerlich dabei sein konnten, eine tiefgreifende und bewegende Erfahrung für Körper, Geist, Herz und SPIRIT. Eine gute Vorbereitung kann einen Rahmen setzen, wie hier geschehen, doch was sich dann als ein 'Wunder eines Wir' ereignete, als eine gemeinschaftlichen Emergenz von Liebe, Mitgefühl, Solidarität und Klarheit, ist nicht nur Gestaltung, sondern auch Geschenk und Gnade"
Den ganzen Text findet ihr auf der Seite des Integralen Forums.
Bild: Monika Frühwirth am Telefon mit Ken Wilber
Community Conference – Die Kraft der kollektiven Intelligenz
Rückblick (Berlin, 3.-6. Juli 2008)
135 Teilnehmer aus 8 Ländern und ein Team von 18 Menschen erlebten gemeinsam die drei Tage der "Community Conference – die Kraft der kollektiven Intelligenz" in Berlin, zu der Thomas Hübl, Kosha Joubert und François Wiesmann eingeladen hatten.
Beim Wort Intelligenz denken viele Menschen an eine intellektuelle Fähigkeit oder Bemühung. Der Begriff der kollektiven Intelligenz, wie wir ihn verstehen, umfasst aber auch die emotionale, intuitive und soziale Intelligenz, z.B. die Art des Zusammenwirkens aller Beteiligten, ihre Offenheit und Ehrlichkeit, ihre Fähigkeit, sich als Teil eines Ganzen wahrzunehmen, ihr Engagement für dieses Ganze. All das – und noch einiges mehr – gehört zum entstehenden Raum von kollektiver Intelligenz.
Wir verstehen sie als ein Abenteuer intimer menschlicher Kooperation und als ein Potential der Menschheit, das uns aus der Zukunft entgegenleuchtet.
Während der Konferenz standen vier Aspekte im Fokus:
- Transzendenz: Gemeinsame Ausrichtung auf überpersönliche Motivationen zur Erzeugung von Synergie in Systemen
- Interpersonelle Klärung: Wache, transparente Kommunikation ist die Basis für bewusste kollektive Vorgänge
- Wirtschaftliche Basis: Die Manifestation von gemeinschaftlichen Projekten auf solidem Fundament
- Dienst an der Welt: Beitrag zur individuellen und gesellschaftlichen Evolution.
Die kollektive Intelligenz wurde in unserer Art des Zusammenseins und Arbeitens während der drei Tage unmittelbar erfahrbar. Die TeilnehmerInnen waren eingeladen, ihren Beitrag zur Intelligenz des Ganzen mit einfließen zu lassen. Kernvorträge, Meditationen und die »World Café«-Methode begleiteten uns in diesem gemeinsamen Prozess.
Mehr Info findet sich auf der website:
Diese Konferenz wurde veranstaltet von der Academy of Inner Science (www.innerscience.info) in Kooperation mit GEN – Global Ecovillage Network (www.gen.ecovillage.org, www.gen-europe.org)
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