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Israel – eine mystische Reise
10. Feb bis 20. Feb. 2011
Bereits zum zweiten Mal bot Thomas Hübl eine 10-tägige spirituelle Reise durch Israel an. War 2010 die Thematik des Holocaust und die Verbindung zwischen Juden und Deutschen noch stark im Mittelpunkt der Reise, so lag 2011 der Schwerpunkt auf der Suche nach dem mystischen Kern in allen Religionen. Eine Kerngruppe von 37 Studenten der Academy of Inner Science erforschte an den verschiedenen Orten und in ihren Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Herkunft immer wieder die Qualität der Energie, die eigentliche Essenz, die gerade am Wirken ist. Sie begab sich auf eine intensive und aufregende Spurensuche nach dem mystischen Teil des Landes.
Stationen der Reise
Jerusalem
Die „heilige Stadt“ mit Meditationen an der Klagemauer, Tempelberg u.v.m.; eine einzigartige Fülle von Kultstätten der drei monotheistischen Weltreligionen. Einführung in die Kabbalah bei Dr. Michael Laitman, dem Präsidenten des Bnei Baruch Kabbalah Bildungs- und Forschungszentrums.
Bethlehem
Der Geburtsort Jesu liegt im Westjordanland, im palästinensischen Autonomiegebiet. Im Bethlehem Bible College erfahren wir von Dekan Salim J. Munayer viel über die jüdisch-palästinensische Versöhnungsarbeit aus Sicht der christlichen Palästinenser.
Qumran
Die berühmte antike Siedlung am Toten Meer, wo die ältesten bekannten biblischen Schriftrollen (über 2000 Jahre alt) entdeckt wurden, liegt in bezaubernder Schönheit der Natur.
Massada
Eine gewaltige Festung, von Herodes dem Großen erbaut. Hier begingen der Geschichte nach 967 Juden kollektiven Selbstmord, nachdem ihr Widerstand gegen die römische Belagerung zu scheitern drohte.
Grab von Rabbi Shimon bar Jochai
Die Grabstätte eines bedeutenden Rabbiners des 2. Jahrhunderts, der oft als Autor des Buches „Zohar“ genannt wird, dem wichtigsten Schriftwerk der Kabbalah.
Safed/Tzfat
Die Künstlerstadt zwischen Tiberias und See Genezareth ist eine der vier heiligen jüdischen Städte und ein Zentrum kabbalistischer Mystik; Besuch des Internationalen Zentrums für Tzfat Kabbalah.
Bei den Drusen im Gebiet des Karmel
Die Drusen sind in Israel als eigenständige Religionsgemeinschaft anerkannt. Sie sehen sich dort als Araber, jedoch nicht als Muslime. Heute ist nur Druse, wer Kind drusischer Eltern ist.
Haifa
Bahai-Schrein: Grab des Báb, Schlüsselfigur der 1863 gegründeten Bahai-Religion.
Die mystische Tradition des Judentums
Dr. Michael Laitman führte uns in die Weisheit der sagenumwobenen Kabbalah ein. Der Arzt und Kabbalist gibt seit 30 Jahren öffentliche Lektionen und gründete das weltweit bekannte Bildungs- und Forschungszentrum Bnei Baruch in Jerusalem: www.laitman.de I www.kabbalah.info. Er folgte unserer Einladung und kommt zum diesjährigen Celebrate Life Festival nach Oberlethe: www.celebrate-life.info.
Ein Video-Mitschnitt unseres Besuches vom 11. Februar aus dem Bnei Baruch TV-Studio: http://vod.kab.tv/vod/ger/temp/delegation.WMV
Talks von Thomas Hübl in Israel als mp3
Von den Eindrücken und dem Austausch zu Qumran inspiriert, spricht Thomas Hübl über Freiheit und Gemeinschaft, über Individualität in der Gemeinschaft: mp3 - 4:05 min
Talk zur Essenz der mystischen Richtungen aller Traditionen: mp3 - 3:27 min
Reiseberichte der Teilnehmer und Teilnehmerinnen
Nadine Rumpler (Artikel erschienen in INTUITION April/Mai 2011):
Für einen Menschen wie mich, mit Wurzeln in einem modernen, wissenschaftlich-geprägten und eher atheistischen Kontext, sind die Bedeutung und der Stellenwert, den Religion und Spiritualität im Lebensalltag der Menschen in Israel haben, sicher eines der faszinierensten Phänomene. Vor allem sichtbar in Jerusalem: Fünf Mal am Tag ruft der Muezzin zum Gebet, während nebenan, von früh bis spät, orthodoxe Juden in traditioneller Kleidung an der Klagemauer beten. Obwohl viele der Regeln und Traditionen auf mich ziemlich starr und unflexibel wirkten, hat mich die Hingabe der Menschen an etwas Größeres und ihre gemeinsame Praxis doch sehr berührt.
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Rolf-Jürgen Hägebarth:
Die Begegnung mit Menschen und Orten in Israel haben tief gehende Eindrücke bei mir hinterlassen. Vor allem die Tage in Jerusalem werde ich nicht vergessen: Dieses durchscheinende Licht, diese bewegte Topographie, diese klare Luft, diese menschliche Vielfalt haben mich besonders ergriffen. Wer, wie ich, von klein auf mit erzählenden, darstellenden und musikalischen Bildern über diese Stadt aufgewachsen ist, hat bestimmte Vorstellungen davon, was ihn erwarten könnte…
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Ute Pallmer:
Unsere Israelreise startete in Tel Aviv, wo wir uns mit Thomas Hübl und dem israelischen Reisebegleiter Seffi trafen, um das gemeinsame Abenteuer – spirituelle Reise, immerwährende Philosophie und Mystik – aufzunehmen. Erster Stop war in Jerusalem: geistige Heimat von Juden, Moslems, Christen und vielen anderen Gruppierungen. Wir als spirituelle Pilger meditierten in der Nähe der Klagemauer. Dieses Gefühl des Berührtseins war unbeschreiblich. Energieplätze aufzusuchen, Energie wirklich zu spüren, abseits von philosophischen Diskussionen und Meinungen, hat uns als Gruppe zutiefst verbunden…
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Rückblick: Israel Reise 2010
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